Fassadendämmung

 

Je nach Dicke einer Ziegelwand sollte geprüft  werden, inwiefern  bei Altbauten eine Fassadendämmung überhaupt wirtschaftlich ist.

Wer dennoch dämmen muss oder möchte, kann eine Innendämmung anbringen lassen. Diese reduziert zwar in den meisten Fällen die Nutzfläche und kann die Speicherwirkung der Außenwände stören (das ist bei der herkömmlichen Fassadendämmung ebenfalls der Fall), dafür bleibt aber die Fassade erhalten. Bei der Renovierung können verschiedene Räume zeitversetzt bearbeitet werden. Zudem hat ein von innen gedämmter Raum ein sehr geringes Algenrisiko.

Unterscheiden sollte man prinzipiell zwischen Dämmstoffen in der Form von Platten, also den klassischen Wärmedämmverbundsystemen, die als zusätzliche Schicht auf die Fassade geklebt werden, und Dämmstoffen, die Zuschlagmaterial für Putze sind und als Dämmputz zum Einsatz kommen. Dieser Dämmputz wird meistens in Innenräumen verwendet. Im Einzelfall ist es möglich, Außendämmputze aufzubringen, allerdings bedeutet dies den Verlust originaler und authentischer Fassadenoberflächen.

Die Dämmung der oberen Geschossdecke und der Kellerdecke ist aus Sicht der Denkmalpfleger meist unbedenklich, sofern es sich bei letzterer nicht um ein Gewölbe handelt.

Weiterführende Informationen finden Sie im Leitfaden für die Gestaltung und energetische Sanierung von Fassaden, herausgebracht vom Bezirksamt Neukölln von Berlin auf den Seiten 26-30.

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