Matthias (DmaB!)

Mrz 282017
 

der Artikel beschreibt das klassische Vorgehen von Vermietern, die in ihren Wohnungen gezielt Modernisierungen durchführen, um die Mieten erhöhen zu können. Den Vermieter dürfen bis zu elf Prozent der Modernisierunsgkosten auf die Miete umlegen. Es kommt zur Verdrängung von Einkommensschwächeren Bewohnern, die sich die teuren und mitunter für sie kaum nützlichen Modernisierungen nicht leisten können. Dies wird am Beispiel der Buwog Group aufgezeigt, die in der Tempelhofer Gontermannstraße 232 Wohnungen „sanieren“ wollen.

Den Artikel und weitere Informationen finden Sie hier.

Jul 302016
 

Der Artikel berichtet über einen Versuch der städtischen Wiesbadener Wohnungsbaugesellschaft GWW, die in Wiesbaden testweise zwei Wohnbauten nebeneinander gebaut haben: eines davon ein als zukunftsweisendes geltendes Passivhaus mit einer 26 cm dicken Polystyrolschicht, automatischem Lüftungssystem und dreifach verglasten Fenstern. Das andere wurde nach den weniger anspruchsvollen Regeln der Energiesparverordnung von 2009 erbaut. Zwei Jahre wurden diese Bauten im Alltagstest unter die Lupe genommen.

Das ernüchternde Ergebnis finden Sie in diesem Artikel.

Mai 172016
 

Ein Wohnungsbrand in Duisburg führt zum Tod von drei Menschen. Auslöser soll vermutlich eine Kerze gewesen sein, die im Erdgeschoss einen Zimmerbrand entfachte. Zur Katastrophe wurde der Brand allerdings erst, als das Feuer die leicht entflammbare, wärmegedämmte Fassade des Wohnhauses erreichte und sich der Brand bis zum Dachgeschoss ausbreitete. „Wie eine Zündschnur in einem Kamin“ beschreibt Duisburgs Feuerwehrchef die Entflammung der Fassade. Heutzutage vorgeschriebene Brandbarrieren, die diese Art von Ausbreitung des Feuers verhindern sollen, konnte die Feuerwehr nicht feststellen. Diese Art von Brand ist kein Einzelfall und beweist, wie Fahr – und Nachlässigleit beim Wärmedämmen zur Katastrophe ausufern kann.

Den Artikel der WAZ finden Sie hier.

Feb 012013
 

Dieser Artikel der WAZ aus dem Jahr 2013 liefert weitere Belege für die Umweltschädlichkeit der in Massen verwendeten Dämmmittel aus Gebäudefassaden. In NRW sorgten Messdaten des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) für Beunruhigung. Hunderte Gewässer waren mit giftigen Bioziden verschmutzt, sogar die Ruhr, aus der Trinkwasser gewonnen wird, war betroffen. Herkunft der Biozide waren wärmegedämmte Hausfassaden, beziehungsweise die darin enthaltenden Dämmmittel. Die wasserlöslichen Stoffe werden vom Regen abgewaschen und gelangen so ins Oberflächenwasser. Langfristig sind auch für den Menschen negative Folgen denkbar.

Den besagten Artikel finden Sie hier.