Mrz 282017
 

Der Artikel beschreibt das klassische Vorgehen von Vermietern, die in ihren Wohnungen gezielt Modernisierungen durchführen, um die Mieten erhöhen zu können. Denn Vermieter dürfen bis zu elf Prozent der Modernisierunsgkosten auf die Miete umlegen. Es kommt zur Verdrängung von einkommensschwächeren Bewohnern, die sich die teuren und mitunter für sie kaum nützlichen Modernisierungen nicht leisten können. Dies wird am Beispiel der Buwog Group aufgezeigt, die in der Tempelhofer Gontermannstraße 232 Wohnungen „sanieren“ will.

Den Artikel und weitere Informationen finden Sie hier.

Feb 102017
 

Seit September 2016 sind HBCD-haltige Dämmplatten als gefährlicher Abfall eingestuft. Das bedeutet, dass die Platten nicht wie bisher zusammen mit weiterem Müll und Bauschutt verbrannt werden dürfen, sondern sie müssen in speziellen Verbrennungsanlagen einzeln entsorgt werden. Diese Gesetzesänderung führte zu großen Problemen in der Müllentsorgung, die in folgendem Audiobeitrag erläutert werden:


Wegen dieser Probleme musste der Bundesrat schon im Dezember selben Jahres die Deklarierung der HBCD-haltigen Dämmstoffplatten als „gefährlicher Abfall“ für ein Jahr aufheben, um den Engpässen in der Entsorgung entgegenzuwirken.

Jan 302017
 

Die Dokumentation aus dem Jahr 2015 vergleicht die auch heutzutage immer noch gängigen Methoden in der Fassadendämmung mit eher unbekannteren Alternativen, wie z.B. die Innendämmung eines Hauses zur Erhaltung der Baukultur und der Fassade. Außerdem kommen zahlreiche Experten zu Wort, u.a. der Architekt Christoph Mäckler, die auch auf zukünftige Probleme, wie z.B. die ungeklärte Frage der Entsorgung des entstehenden Sondermülls, hinweisen.

Jan 302017
 
Nov 302016
 

Die Fassaden eines Baudenkmales sind mit allen ihren gestalterischen Details in ihrer überlieferten Substanz, einschließlich der Behandlung der Oberflächen zu erhalten.

Überlieferte historische Fenster sind zu erhalten, wenn ihnen ein bautechnischer und gestalterischer Zeugniswert zukommt. Schäden sind sach-und handwerksgerecht zu reparieren.

Einsehen können Sie die Rahmenvorgaben hier.

Jul 302016
 

Der Artikel berichtet über einen Versuch der städtischen Wiesbadener Wohnungsbaugesellschaft GWW, die in Wiesbaden testweise zwei Wohnbauten nebeneinander gebaut hat: eines davon ein als zukunftsweisend geltendes Passivhaus mit einer 26 cm dicken Polystyrolschicht, automatischem Lüftungssystem und dreifach verglasten Fenstern. Das andere wurde nach den weniger anspruchsvollen Regeln der Energiesparverordnung von 2009 erbaut. Zwei Jahre wurden diese Bauten im Alltagstest unter die Lupe genommen.

Das ernüchternde Ergebnis finden Sie in diesem Artikel.