Umwelt

 

Polystyrol ist nicht gut für die Umwelt, da es aus aufgeschäumtem Erdöl hergestellt wird.

Bei der Verwendung als Wärmedämmung treten aber noch andere beachtliche Umweltfolgen hinzu: Auf und in gedämmten Wänden wachsen vermehrt Algen, Schimmel und Pilze, was schlecht für die Gesundheit der Anwohner ist.

Da gedämmte Wände nicht von innen gewärmt werden, trocknet Regenwasser nicht so schnell, und die Luftfeuchtigkeit kondensiert auf der kalten Oberfläche. Die Folgen sind Algen- und Schimmelbildung, der Schimmel gelangt beim Lüften ins Haus.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Entsorgung: Die Dämmplatten müssen ausgetauscht werden, wodurch große Mengen von Styroporabfällen, teilweise biozidhaltig und mit giftigen Flammschutzmitteln versetzt, entstehen.

Das geläufigste Flammschutzmittel, das so genannte HBCD kann bei Menschen in die Muttermilch übergehen. Tierversuche zeigen, dass durch HBCD die Embryonal- und Säuglingsentwicklung gestört werden. Von der Fassade gelangt HBCD zusätzlich ins Grundwasser und reichert sich dort an, was schwere Schäden bei Wasserorganismen hervorruft. Über die Nahrungskette gelangt HBCD schließlich zum Menschen.

Dieser Beitrag des BR beleuchtet die Problematik um den toxischen Sondermüll an Hausfassaden genauer.

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